Vače in der Eisenzeit
Am Geoss-Rundweg befindet sich ein großer Siedlungs- und Gräberfeldkomplex, einer der größten in Slowenien und im südöstlichen Alpenraum überhaupt.
Die Umgebung von Vače war bereits während der Jungsteinzeit besiedelt, zu einer größeren, planmäßigen Ansiedlung kam es dann am Beginn der älteren Eisenzeit – genannt auch Hallstattzeit – im 8. Jahrhundert v. Chr. Es wurde eine große Anzahl Flach- und Brandgräber der Hallstattzeit (aus der Periode zwischen dem 8. und 7. Jh. v. Chr.) gefunden. Diese Gräber lassen darauf schließen, dass es sich um ausgesprochen wohlhabende Mitglieder der Militäraristokratie handelte, denn es wurden den Toten Waffen und wertvolle Gegenstände beigegeben.
In der Römerzeit verlegte sich die Ansiedlung in niedrigere Lagen. Aus dieser Periode ist ein einziger Fundgegenstand bekannt, eine Eisenhacke.
Bisher wurden auf Krona 16 rechteckige Hallstatt-Bauten mit Grundmauern aus trockenem zusammengelegtem Stein ausgegraben. Es handelte sich um mit Tonerde verputzte Blockhütten.
Die gefundenen Stücke der Eisenschlacke sind unmissverständlicher Beweis dafür, dass in der Siedlung das Hüttenwesen und Schmiedehandwerk floriert hatten.
Die Mehrheit der ausgegrabenen Kostbarkeiten befindet sich im Ausland. Die Ausgrabungen wurden nämlich vorwiegend von ausländischen Forschern geleitet…