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Vače in der Eisenzeit
Am Geoss-Rundweg befindet sich ein großer Siedlungs- und Gräberfeldkomplex, einer der größten in Slowenien und im südöstlichen Alpenraum überhaupt.

Die Umgebung von Vače war bereits während der Jungsteinzeit besiedelt, zu einer größeren, planmäßigen Ansiedlung kam es dann am Beginn der älteren Eisenzeit – genannt auch Hallstattzeit – im 8. Jahrhundert v. Chr. Es wurde eine große Anzahl Flach- und Brandgräber der Hallstattzeit (aus der Periode zwischen dem 8. und 7. Jh. v. Chr.) gefunden. Diese Gräber lassen darauf schließen, dass es sich um ausgesprochen wohlhabende Mitglieder der Militäraristokratie handelte, denn es wurden den Toten Waffen und wertvolle Gegenstände beigegeben.

In der Römerzeit verlegte sich die Ansiedlung in niedrigere Lagen. Aus dieser Periode ist ein einziger Fundgegenstand bekannt, eine Eisenhacke.

Bisher wurden auf Krona 16 rechteckige Hallstatt-Bauten mit Grundmauern aus trockenem zusammengelegtem Stein ausgegraben. Es handelte sich um mit Tonerde verputzte Blockhütten.

Die gefundenen Stücke der Eisenschlacke sind unmissverständlicher Beweis dafür, dass in der Siedlung das Hüttenwesen und Schmiedehandwerk floriert hatten.

Die Mehrheit der ausgegrabenen Kostbarkeiten befindet sich im Ausland. Die Ausgrabungen wurden nämlich vorwiegend von ausländischen Forschern geleitet…

Die Besatzungszeit 1941—1945
So wie das gesamte Slowenien war auch das Gebiet um Vače im Würgegriff der Besatzer. Die Save war eine wichtige Verkehrsader, in unmittelbarer Nähe haben Italien und Deutschland das slowenische Territorium untereinander aufgeteilt.

Die hiesige Bevölkerung ergriff sofort die Initiative der Befreiungsfront zum Widerstand. Hier war das operative Gebiet des Trupps von Kamnik und Zasavje, der zahlreiche Diversionsakte vorbereitete und die Kommunikation über die Save aufrechterhielt, was eine außerordentlich schwierige Aufgabe war, denn der Fluss mit der Eisenbahnstrecke war sehr gut bewacht.

In Vače blieb ein deutscher Stützpunkt bis 1944, als eine Partisaneneinheit dort ein Sprengstoffpaket legte und damit den Stützpunkt vernichtete.

Mit dem vierjährigen Befreiungskampf nahm die Umgebung des heutigen Geometrischen Mittelpunktes Sloweniens einen bedeutenden Platz in der Geschichte ein.

 

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